Warum eine ausgerichtete, stabile Wirbelsäule wichtig ist? Teil 2/3

 

 

In den letzten Tagen konnten Sie bestimmt schon fleißig üben, so dass Sie den ersten Schritt des Verankerungsmodells verinnerlicht haben.

Im zweiten Schritt geht es nun um die Atmung und um die Bauchspannung. Wenn man nicht weiß, wie man gleichzeitig die Wirbelsäule verankert und atmet, entscheidet man sich oft für eines von beiden: entweder durch Anhalten der Luft die Wirbelsäule zu stabilisieren oder die Wirbelsäulenstabilität zu opfern und zu atmen.

Hier gibt es eine bessere Alternative. Richten Sie das Becken wie im letzten Beitrag in Rückenlage durch Anspannen der Gesäßmuskeln neutral aus. Dann atmen Sie tief in den Bauch hinein (Zwerchfellatmung). Beim Ausatmen bringen Sie Spannung in die Bauchmuskeln, in dem sie versuchen, sie auf auf die Wirbelsäule zu drücken – als ob Sie ihren Rumpf dabei um das Rückrat versteifen wollten. Ziehen Sie den Bauchnabel vom Hosenbund weg – nun ist die Rumpfmuskulatur korrekt in Haltung gebracht. Ein kleiner Raum um die Wirbelsäule herum ist leichter zu stabilisieren. Der Druck im Bauchinnenraum durch die Stabilisierung entlastet zusätzlich die Bandscheiben, die sonst jede Last ständig aufnehmen müssen. Halten Sie eine Arbeitsspannung von 20 Prozent. Diese Spannungsdosis lässt sich relativ gut den ganzen Tag halten, und sie sind jederzeit aktionsbereit, um die Wirbelsäulenstabilität schnell zu erhöhen.

Ziel ist es eine fortlaufende Stabilisierung, die nicht dauernd Aufmerksamkeit benötigt. Legen Sie eine Hand auf den Bauch und die andere auf die Brust. Atmen Sie mit der Vorstellung Luft in den Bauchraum zu ziehen.Die Hand auf dem Bauch bewegt sich auf und ab, nicht die Hand auf der Brust. Diese Aufgabe soll ihnen zeigen, dass Sie selbst mit aktivierten Buchmuskeln durchaus über den Bauch atmen können.

 

Zunächst erscheint diese Übungssequenz mühsam. Die Zwerchfellatmung bei angespanntem Rumpf zu lernen ist jedoch eine entscheidende Komponente der Verankerungssequenz.

Das Modell, das sie bis hierher kennengelernt haben, umfasst die Organisation der Wirbelsäule. Allerdings hat der Mensch auch noch Arme und Beine. Hüfte und Schultern spielen beim Stabilisieren der Wirbelsäule eine entscheidende Rolle. Dazu aber mehr im nächsten Beitrag.

 

Viel Erfolg beim Üben!

 

 

 

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